Donnerstag, 19. Dezember 2013

Datenkrake Google hat Firefox fest im Griff

@anthonycz/123rf.com
Firefox überträgt im Hintergrund detailierte Informationen zum Surf- und Suchverhalten, sowie Standort-Informationen an die Datenkrake Google - meist  ohne Wissen der Benutzer. Sind Spionagefunktionen in den Browsern der NSA-Kollaborateure (Microsofts Internet Explorer, Googles Chrome und Apples Safari) durchaus zu erwarten, so reibt man sich doch die Augen, wenn der Open Source Community Browser an Google berichtet. Doch hierfür gibt es zum Glück eine Lösung.



Anleitung in 5 Schritten, wie man Google aus dem Mozilla Firefox Browser verbannt:

  1. Lösche Google aus der Liste der Suchmaschinen
  • Klicke auf das Dropdown-Ikon in der Suchbox
  • Klicke auf „Suchmaschinen verwalten“ am Ende der Liste
  • Im nächsten Fenster wähle „Google“ aus und klicke auf „Entfernen”.
Als Alternative empfehle ich Startpage. Die Implementation habe ich ausführlich in diesem Artikel dargestellt.
  1. Schalte „Safe Browsing“ aus
Dabei handelt es sich nicht etwa um den durchaus sinnvollen „Privaten Modus”, sondern um eine Funktion, die alle angesteuerten Seiten an Google meldet und mit einer Liste vermeidlich gefährlicher Seiten abgleich. Also einer Vorstufe der Zensur, (Stichworte: Internetsperre, Zensursula). Für mehr Sicherheit kann auf jeden Fall autonomer besser sorgen.

Um diese Firefox-Funktionalität („It's not a bug – it's a feature!”) abzuschalten, geht man über das Menü auf Extras > Einstellungen, klickt auf den Tabulator „Sicherheit“ und deselektiert die folgenden Funktionen:
  • „Webseite blockieren, wenn sie als attackierend gemeldet wurde“
  • „Webseite blockieren, wenn sie als Betrugsversuch gemeldet wurde“
  1. Schalte Geo-Location ab
In Zusammenarbeit mit „Google Location Services” wird anhand der IP-Adresse und der in der Nähe befindlichen WLAN-Netzwerke eine ziemlich akkurate Position ermittelt (alles ohne GPS). Diese Posititon kann von Google protokolliert werden und an Drittanbieter weitergeleitet werden, die ihr Webangebot ganz gezielt auf die Lokalität des Surfers zuschneiden. (Die Koordinaten wären allerdings auch für Drohnen zur Zielfindung geeignet). Um das Schnüffel-Feature abzuschalten, ruft man die interne Konfigurationsseite „about:config“ auf. Zuerst muss man bestätigen, dass man vorsichtig sein wird. Dann gibt man in der Zeile „Suchen“ den Begriff „geo.enabled” ein. Durch Doppelklick auf den erscheinender Eintrag springt dieser von „true” auf „false“. Damit ist Geo Location abgeschaltet.

  1. Abschalten der Google-Suche in der Adressleiste
Die Adressleiste des Browsers fungiert ebenfalls als Suchfeld. Mit den entsprechenden Einstellungen werden sogar inkomplette, fehlerhafte Begriffe noch während der Eingabe gesucht. Der Standard-Dienstleister für dieses Feature ist – Google. Alle Eingaben werden also schon während des Tippens an Google übermittelt. Wem das nicht gefällt, der kann diese Funktionalität abschalten. Dafür geht man erneut in die Konfigurationsseite „about:config“ und sucht diesmal nach „Keyword.enabled”. Wie schon beim vorherigen Punkt einfach per Doppelklick auf „false” ändern und somit abschalten. Wie man statt dessen „Startpage“ verwenden kann, habe ich hier ausführlich dargelegt.

  1. Ändere die Browser-Homepage
Wenn man den Firefox-Browser in der Grundeinstellung startet, erscheint standardmäßig eine Mozilla-Firefox-Seite mit einem Google-Suchfeld. Bereits beim Aufruf dieser Seite werden Informationen an Google übermittelt. Um sich beim Start des Browsers lieber eine leere Seite anzeigen zu lassen, geht man über das Menü auf Extras > Einstellungen, und dann auf den Tabulator „Allgemein“. Dort gibt man im Feld „Startseite” den Wert „about:blank” ein.

Problem erkannt – Problem gebannt. Oder besser: Google gebannt. Die beschriebenen Konfiguration sind übrigens auch Bestandteil meines Anti-Spy-Tuning-Pakets.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Adventsangebot 2013

@W. Rojjanasain/123rf.com

Das große

ANTI - SPY - TUNING - Paket

- PC - Säuberung

    - Schadsoftware-Entfernung

        - Performance-Optimierung

              aktuell nur € 77,--


1.) Im Detail, was genau wird gemacht ?

  • Vorhandene Schadprogramme werden identifiziert und vollständig entfernt.
  • Der Systemschutz und die Netzwerk-Sicherheit werden überprüft und für maximale Sicherheit und Virusschutz eingestellt, um zukünftig bestmögliche Abwehr vor Hackern und erneutem Befall zu bieten: Firewall, Virusscanner, Malware-Scanner, Immunisierung, Port-Scan.
  • Die Systemsoftware sowie alle relevanten Programme werden auf den aktuellsten Stand gebracht.
  • Das laufende System wird manuel eingehend analysiert. Nach Empfehlung und Absprache werden viele individuelle Optimierungsvorschläge umgesetzt.

2.) Wer braucht das?

Jeder, dem mit einem Internet-PC arbeitet und bisher keinen ausreichenden, regelmäßigen Wartungsprozeduren folgt. Erfahrungsgemäß existiert unerwünschte Schad- und Spionagesoftware auf quasi jedem Rechner, auch trotz vorhandenem Virusscanner. Je länger man mit einem PC arbeitet, desto mehr verstopfen zusätzliche Programme die Festplatte, den Arbeitsspeicher und fressen Prozessor-Performance. Für den technischen Laien sind die vielfältigen Bedrohungen und
Optimierungsmöglichkeiten nicht ersichtlich.

3.) Wo? - Idealerweise per Fernwartungsprogramm übers Internet. Oder Sie geben ihren Rechner
bei mir ab.

4.) Dauer? Je nach Festplattengröße und akutem Handlungsbedarf nehmen die Arbeitsschritte ca. drei bis sechs Stunden in Anspruch. In dieser Zeit können Sie an Ihrem PC nicht arbeiten.

5.) Wann? - Jederzeit. Am besten sofort, damit Sie wieder ruhig schlafen können.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Die Top 100 der am häufigsten verwendeten Passwörter

@ Nikita Sobolkov/123rf.com
Die Profi-Hacker von SCG haben eine Top 100-Liste der am häufigsten verwendeten Passwörter von Adobe-Nutzern veröffentlicht:

1.        123456
2.        123456789
3.        password

Entsprechend phantasielos geht es weiter. Hier die vollständige Top 100-Liste der am häufigsten verwendeten Passwörter. Das Problem scheint zu sein, dass man sich nicht mal schnell ein leicht zu merkendes aber schwierig zu erratendes Passwort überlegen kann.

Lösungen für dieses Defizit gibt es viele. Ich selbst schwöre auf das kostenlose Passwort-Safe-Programm pwsafe des Sicherheitsgurus Bruce Schneier. Auf Knopfdruck bzw. auf Mausklick lasse ich bei Bedarf 20-stellige Passwörter wie z.B. xHiP-7dD0iPydRGVu,NQ generieren. Zum Glück merkt sich pwsafe dieses Passwort auch gleich und übernimmt für mich die Eingabe, wenn ich dazu aufgefordert werde. Tatsächlich bekomme ich selbst die Passwörter überhaupt nicht mehr zu Gesicht. Die hochverschlüsselte Passwort-Datei habe ich auf Dropbox liegen, so dass sie auf allen meinen Geräten verfügbar und immer synchron ist.


Samstag, 14. Dezember 2013

Unerwüschte Umleitungen: Google search link fix

@ fotolia
Hier ein nützlicher Gratis-Tipp, wie man etwas unbeobachteter, und damit auch ein wenig sicherer und schneller, im Internet unterwegs sein kann.

Problem: Wenn man auf Google-Suchergebnisse klickt, dann wird die gefundene Webseite nicht etwa sofort aufgerufen, sondern über Googles Server umgeleitet, um die Aufrufe zu zählen und um festzuhalten, welchen Link man geklickt hat.

Lösung 1: Für Firefox-Browser gibt es ein kostenloses Add-On namens Google/Yandex search link fix. Damit wird verhindert, dass Google die gefundenen Ergebniss-Links modifiziert. Man wird also direkt zur richtigen Seite geleitet.

Lösung 2: Für Benutzer, die DuckDuckGo, Startpage oder IxQuick als Suchmaschine verwendet (so, wie ich das auch empfehle) stellt sich diese Problematik nicht.

Stay safe!


Download Add-On: https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/google-search-link-fix/